3D-Bestandsaufnahme für Architekten & Planungsbüros
Bei Sanierungs- und Umbauprojekten im Bestand fehlen oft aktuelle oder überhaupt verwertbare Baupläne. Ein manuelles Aufmaß vor Ort ist zeitaufwendig und fehleranfällig. Der 3D-Laserscan liefert stattdessen eine millimetergenaue Punktwolke des gesamten Bestands als verlässliche Planungsgrundlage – ergänzt bei Bedarf um ein Photogrammetrie-Modell der Außenhülle für Dach- und Fassadendetails.
Die Daten stehen als begehbares 3D-Modell mit integrierter Messfunktion zur Verfügung und lassen sich für die weitere Planung nutzen – etwa zur Kollisionsprüfung bei Umbauten oder als Grundlage für Ausschreibungsunterlagen.
Aus der Praxis: der Scan vor Trockenbau und Putz
Für ein paar Tage liegt der gesamte Installationsstand offen: Schlitze, Dosen, Leitungstrassen, Kernbohrungen. Danach verschwindet er für Jahrzehnte hinter Gipskarton und Putz. Was dieses kurze Zeitfenster wert ist und warum die Punktwolke danach dem Eigentümer gehören sollte, steht im Beitrag Rohbau-Scan vor Trockenbau und Putz.
Wohnraumberechnung aus der Punktwolke
Der bei der Aufnahme entstehende Matterport-Scan lässt sich auch für die Wohnraumberechnung nutzen – ein besonderer Vorteil bei schwierigen Geometrien wie Dachgeschosswohnungen mit Schrägen, Gauben und Nischen, die sich klassisch nur aufwendig vermessen lassen. Über einen externen Dienstleister erhalten Sie als Architekt auf Basis der Punktwolke eine Wohnraumberechnung nach DIN-Norm – ohne zusätzlichen Vermessungstermin vor Ort.
Aus der Praxis: Vorher-nachher-Vergleich im 3d-Modell
Zwei Bauzustände synchron nebeneinander begehen: Was Matterports Side-by-Side-Vergleich für Architekten und Bauträger in der Baufortschrittsdokumentation leistet, und wo die Grenzen liegen.